Wie bist Du hinter die Bar gekommen ?

Als gelernter Kellner war ich mit den internationalen Cocktails und Drinks vertraut, meine ersten Drinks mixte ich aber  im Hula Hoop, einer Tiki Bar, die sich im damaligen In-Lokal „Bassena“ im 8. Bezirk befand (1983).
1984 arbeitete ich als Barkellner auf der M/S Vistafjord und lernte dort die amerikanischen Drinks kennen und entdeckte meine Passion für Cocktails.
1985 nach einem 6-monatigem Aufenthalt in New York City, wo ich als Eisverkäufer und für ein Party-
Service arbeitete, begann ich in der Wiener Hotellerie Diesen Beitrag weiterlesen »

Das große Vergleichstasting von Trinklaune.de kommt nach Wien!

Oliver Steffens, Spirituosenkenner und bekannter Blogger veranstaltet seit geraumer Zeit große Gin & Tonic Vergleichs-Tastings. Nach Hamburg, Berlin und München, ist es Zeit die Meinung der Wiener Ginliebhaber einzuholen!

Über 100 Gins und 4 Tonics werden zur Verfügung stehen werden und können in beliebiger Kombination getestet werden. Über Bewertungen, welche Kombination die Beste ist, freuen wir uns. Oliver Steffens, Kan Zuo (The Sign) und Erhard Ruthner (Destille.at) informieren auch gerne über die verschiedenen Ginsorten.

Teilnahmebeitrag: € 45,00*

* Im Preis enthalten sind die Verkostung der Gins und Tonics

Das Tasting findet am

Sonntag, 13. Mai 2012, ab 16.00 Uhr

in der

The Sign Cocktaillounge

Liechtensteinstraße 104-106, 1090 Wien statt.

Teilnahmekarten sind in der The Sign Cocktail Lounge und in der Destille erhältlich.

 Wir bitten um eine vorherige Anmeldung unter office@destille.at

Check out on: www.facebook.com/Destille.at

Liebe Barkeeper/innen und Interessierte der Barkultur!

Der ist Sommer hat noch gar nicht richtig angefangen und wir planen schon die nächsten gemeinsamen Aktivitäten.

Hier dir offizielle Einladung von Jägermeister:

 Einladung ins Jägermeister Stammwerk (Wolfenbüttel)

 Liebe Wiener Bartenderinnen und Bartender der Vienna Bar Community,

 wir möchten Euch vom 03.-04. September nach Wolfenbüttel einladen, um Euch an zwei abwechslungsreichen Tagen einen Einblick in Produktion und Geschichte des Hauses Jägermeister zu geben. Natürlich soll und wird auch der Spaß nicht zu kurz kommen!

Am ersten Tag besucht Ihr zunächst das Hauptquartier und die Produktionshallen, danach findet eine kleine Schulung mit Dr. Finke (Leiter Rohwaren und Herstellung) statt. Von ihm erfahrt Ihr alles über Ingredienzien und Verarbeitung, außerdem habt Ihr die Möglichkeit, aus den Rohstoffen Euren eigenen Jägermeister herzustellen. Als weiteren Tagesordnungspunkt möchten wir Euch über die Ausrichtung der Marke Jägermeister informieren. Nach einem leckeren Abendessen in unserem Gästehaus steht dem gemeinsamen Mixen mit unserem Hausbartender Nils Böse nichts mehr im Wege. Darüber hinaus könnt Ihr Euch am Kicker sportlich betätigen oder einfach ein bisschen Playstation spielen. Am nächsten Tag starten wir mit einem späten Frühstück und es stehen Überraschungs-Aktivitäten auf dem Programm. Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten. Zum Abschluss gehen wir alle zusammen Mittag essen, bevor es dann wieder zurück nach Wien geht.

 

 Wenn Ihr dabei sein wollt, meldet Euch einfach bis zum 15.05.2012 unter office@viennabarcommunity.at an.

Natürlich wollen wir alles fair gestalten und bitten daher um Euer Verständnis, dass wir pro Bar nur einen von Euch einladen können. Weiters bitte auch um Euer Verständnis, dass unsere Kapazitäten beschränkt sind und wir unsere Einladung auf 15 Teilnehmer limitieren müssen.

Die Einladungen werden von uns bestätigt. Wir freuen uns auf Euch!

Also dem gibt es auch von unserer Seite nichts mehr hinzuzufügen. Solltet jemand noch Fragen haben, dann bitte wendet Euch an den Geri: 0650 450 13 47

Euer Vienna Bar Community Team!

MD-AUSTRIA & TATSUYA MINAGAWA, LUDEN ZUR VERKOSTUNG IN DIE KELLERGEWÖLBE DES PLANTER’S CLUB

Spricht man von japanischem Whisky, so spricht man auch bei uns meistens von Suntory, dem ersten und größten Produzenten des Landes.
Der Firmengründer Shinjiro Torii begann als junger Unternehmer 1899 mit seinem Importunternehmen Kotobukiya spanischen Wein zu importieren und ab 1907 einen süßen Wein aus japanischen Trauben im Portweinstil herzustellen. Das Werbe-Plakat des Graphikers Mokuda Inoue für Suntory-Wein schockierte das Japan der 20er Jahre, gewann aber auch einen internationalen Preis.

1919 brachte er seine erste Marke Tory’s Finest Liqueur Scotch Whisky auf den Markt und 1920 kaufte er ein Grundstück zwischen Kyoto und Osaka um Yamazaki die erste japanische Malt-Brennerei zu bauen.
In Masataka Taketsura fand Torii seinen Brenn-Meister, der 1920 mit seiner schottischen Frau aus Schottland zurückkehrte, wo er in Glasgow Chemie studierte und praktische Erfahrung in den Brennereien Longmorn und Hazelburn sammelte.
Mit Shirofuda ( „White Label“ ) kam 1929 der erste japanische Whisky auf den Markt, ein Blend aus Yamazakis Malt und Grain Whiskys und somit war Whisky auch für ein breiteres Publikum leistbar.

Nach Meinungsunterschieden über den Hausstil des Whiskys verließ Taketsuru, der einen torfigeren Whisky vorzug,  1934 das Unternehmen und gründete die Brennerei Dai-nippon-kaj in Japans nördlichster Insel Hokkaido. Dieses Duopol beherrscht noch immer den japanischen Whisky-Markt.
Aber erst nach dem 2. Weltkrieg begann der Aufstieg der japanischen Whisky-Industrie, Taketsuru benannte seine Firma in Nikka um und Torii eröffnete 1952 eine Bar-Kette um seine Whiskys zu bewerben und zu verkaufen. Weitere neue Brennereien und Unternehmen wurden gegründet und zu dieser Zeit wurde es Mode Whisky auf „mizuwari“-Art zu trinken (stark verdünnt als Longdrink).

Zur Verkostung wurden Yamazaki 12 yrs 43%,Yamazaki 12 yrs 50% (japanische Wassereiche gelagert), Yamazaki 18 yrs 43%, Hibiki 12 yrs  43%, Hibiki 17 yrs 43%, Hakushu 12 yrs 43% und Nikka from the Barrel 51,4% gereicht.

Meine Verkostungsnotizen möchte ich euch an dieser Stelle ersparen, aber generell sind japanische Whiskys gut gemacht und sehr zugänglich. Freunde sehr torfiger Whiskys werden wohl eher enttäuscht sein, da die meisten Whiskys sehr fruchtig und süß schmecken.  Bei den Blends zeigen die Japaner ihre Kunstfertigkeit, da sie nicht wie in Schottland aus Schätzen verschiedener Destillerien schöpfen können sondern die diversen Whisky-Charaktere für ihre Blends in ihren Brennereien selbst herstellen.
Mir persönlich schmeckten bei der Verkostung Yamazaki 18 yrs, Hakushu 12 yrs und Nikka from the Barrel am besten.

Der Sommer kommt bestimmt, also nehmt einen nicht zu teuren japanischen Blend, Eis und Soda zur Hand und mixt euch einen kühlen „mizuwari“. Kampai!

Andreas Obermeier
Albertina Passage

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