Wie bist Du hinter die Bar gekommen?

Ich war von 16 – 23 Jahren zu Gast in vielen Bars.  Aus Leidenschaft wurde Interesse und daraus via „1. Österreichischer  Barschule“  (ca. 1997) Profession.  Natürlich war ich durch die Hotelpension meiner Eltern in St. Wolfgang  „vorbelastet“.

Welcher Barkeeper hat dich nachhaltig beeinflusst?

Das waren  mehrere:  Irish Martin Hutton, Marco Pani und die Bücher von Gaz Regan

Welche Entwicklungen in der Wiener Barszene siehst du?

Es gibt wirklich viele richtig gute Bartenderinnen und Bartender in der Stadt. Unsere Bars müssen sich vor niemandem in der Welt verstecken, egal, ob es um verrückte Ideen oder  traditionsbewusste Kompetenz geht.  Ich sehe Sprengpotenzial in der Entwicklung – insofern, dass wir kaum so viele gute Gäste haben, wie motivierte Bartender.  Wiener,  Ihr müsst kritischer werden:  Es ist nicht egal, welcher Vodka, Gin etc. in euren Cocktail kommt!

Was möchtest Du einem Berufseinsteiger auf den Weg mitgeben?

In deinem Beruf geht es in erster Linie um Spaß am Leben. Lies die alten Bücher, das gibt Stilsicherheit. Und: Kümmere Dich um Deine Gäste, sowie Du selbst gern bedient werden würdest.

Welcher Drink wärst du gerne und warum ?

Ich bin ein Daiquiri. Ein robuster Körper (haha), mit blumiger Säuerlichkeit und karibischer Süße. Jeder kennt mich, manchmal  komme ich mit fast nur Rum aus und wenn das zu stark ist, werfen wir ein paar Früchtchen dazu und verbreiten gute Stimmung!

 

Kurze Beschreibung des Interviewpartners:

Patrick Burger arbeitet als Barchef in der Bar Italia.

Ich bin sechsunddreißig Jahre alt, gelernter Kaufmann, seit dreizehn oder  14 Jahren ausschließlich Bartender, Vater zweier wunderbarer Kinder und demütiger Mann einer tollen Frau.

1.988 Kommentare zu „5 Fragen an Patrick Burger“

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